Die Zukunft

Guten Tag liebe Leser meines Blogs, vielen lieben Dank, dass ihr mir die ganze Zeit über so treu gewesen seid. Danke dafür. Das ist der Grund, weshalb ich diesen Blog schreibe. Heute möchte ich euch ein paar Zeilen zu meiner Zukunft und meinen Gedanken über die Zukunft widmen. Es ist Ende November und Weihnachten steht vor der Türe. Für mich ist es immer eine Zeit des Rückblicks. Denn an Weihnachten und in der Adventszeit wird mir immer bewusst, dass ein Jahr fast vorbei ist. Ich realisiere dann immer, wie schnell doch die letzten elf Monate vorbeigegangen sind. Ich schaue zurück, welche Ziele ich erreicht habe. Ich erkenne, warum ich manche Ziele aus den Augen verloren habe und sie nicht weiter verfolgt habe. Im Rückblick wird vieles klarer. Ich erkenne so, dass alles gut verlaufen ist und auch die angeblich „schlimmen“ Phasen meines Lebens etwas Gutes gehabt haben. Heute ist der vorletzte Novembertag. Ich freue mich auf das kommende Jahr. Es sind wieder neue 365 Tage, an denen ich mein Bestes geben kann. Ich bin der tiefsten Überzeugung, dass alles gut werden wird. In diesem Jahr hatte ich sehr viel mit meiner Arbeit zu tun und unsere Klara war mit ihren Trotzphasen manchmal schon sehr anstrengend. Für meine Frau war es auch ein sehr anstrengendes Jahr. Doch nicht nur Klara war für unsere Paarbeziehung anspruchsvoll, sondern auch unsere Renovierung vom Badezimmer hat unsere Beziehung sehr auf die Probe gestellt. Die Renovierung haben wir drei Jahre nun vor uns hergeschoben und letztes Frühjahr haben wir uns dann entschieden, nun endlich die Renovierung durchzuführen. Hierfür mussten wir alle Fliesen von der Wand entfernen. Denn diese hatten zum einen schon sehr alte aus der Mode gekommene Muster und zum anderen waren die Fliesen teilweise gebrochen oder mit Löchern versehen. Diese Arbeit war körperlich sehr anstrengend für mich. Hinzu kam der Staub und der Lärm. Darüber hinaus, konnte ich dies nur machen, wenn meine Frau mit Klara aus dem Haus war. Folglich dauerte es ewig, bis ich damit fertig war und wir konnten unser Badezimmer wegen des Staubs über eine Woche lang nicht betreten. Als ich dann die Fliesen entfernt hatte, stellte ich fest, dass ich einiges an benötigtem Werkzeug nicht hatte. Und so besorgte ich mir zum Beispiel einen Geradschleifer. Bei unseren Baumarkt hier in Starnberg können solche nicht oft benötigten Arbeitsgeräte gegen Gebühr ausgeliehen werden. Durch die Leihgabe des Gerätes, war es mir möglich die Arbeiten schneller abzuschließen und ich musste nicht umständlich die entsprechenden Stellen mit der Hand abschleifen. Doch trotz der Geräte dauerte die Renovierung insgesamt zwei Monate. Das war für mich eine schwere Zeit. Denn eigentlich bin ich kein Handwerker und jedes Mal wenn ich am Badezimmer vorbeiging, wurde mir bewusst, wie viel Arbeit dort noch versteckt ist. Umso glücklicher waren wir dann, als die Renovierung vorbei war. Die neuen Fliesen hatte meine Frau liebend gerne ausgesucht. Sie hat ein Auge für Details und konnte sich die ausgesuchten Fliesen auch gut in unserem Badezimmer vorstellen. Auch die Badezimmermöbel haben wir komplett ersetzt. Diese waren schon 15 Jahre alt.  

Entwicklung von Klara

Liebe Blogleser, seit meinem ersten Beitrag ist eine Menge Zeit vergangen. Bei meinem ersten Beitrag habe ich mich kurz vorgestellt. Unsere Klara war damals 29 Monate alt. Von unseren kleinen Maus Klara möchte euch heute etwas erzählen. Sie ist noch nicht mal zweieinhalb Jahre am Leben und Teil unserer Familie. Und doch haben wir unser Leben komplett verändert. Sie hat uns verändert. Wir haben uns als Familie verändert. Zum Positiven. Durch Sie haben meine Frau und ich einen anderen Blick auf die Dinge des Lebens bekommen. Sie hat unseren Fokus auf die Dinge gelenkt, die wirklich wichtig sind: Familie, Liebe, Freude, gemeinsames Lachen, Beziehungen, gemeinsame Zeit. Durch sie hat meine Frau erkannt, dass Beruf und Geld verdienen nicht alles ist. Sie hat erkannt, dass sie in der Mutter Rolle ganz aufgeht. Durch unseren kleinen Schatz wurde uns bewusst, dass Liebe nicht käuflich ist. Ein kleiner Mensch wie unsere Klara braucht noch kein Geld oder materielle Besitztümer. Was ein Baby braucht, ist ein Mensch, der es liebt und für ihn da ist. Diese erste Bezugsperson ist für das Kind so ausschlaggebend. Bei uns war die erste Bezugsperson die Mutter, wie in den allermeisten Fällen. Und jetzt ist sie in ein paar Tagen bald 31 Monate alt. Die Zeit vergeht so schnell. Ich habe mich erst heute daran zurückerinnert, wie ich heute vor drei Jahren mit meiner Frau im Musical „König der Löwen“ in Hamburg war –  und es noch keine Klara gab. Und heute spricht unsere Kleine schon fünf-Wörter-Sätze und kombiniert Wörter sinnvoll miteinander. Wir sind wirklich sehr stolz auf unsere Tochter und ihre Entwicklung. Ihr erstes Wort war „ja“ und ihr erster zwei Wörter Satz war „Hund haben“. Ihr Charakter ist nun auch schon sehr gut erkennbar. Sie hat einen sehr ausgeprägten Willen – und das liegt nicht an irgendeiner Trotzphase. Sie weiß sehr genau, was sie möchte und was nicht und fordert das auch ein. Letzte Woche war ich beispielsweise im Hof Auto waschen. Klara kam mit meiner Frau aus dem Haus. Sie wollte mir bei der Arbeit zusehen. Als sie bei mir war, wollte sie mir allerdings nicht nur zusehen, sondern auch die Autopoliermaschine , die ich gerade benutzte auch bedienen. Ich finde es erstaunlich mit wie viel Neugier die kleinen Menschlein sich an neue Herausforderungen und Gegenstände wagen. Sie wollen alles ausprobieren. Wir als Erwachsene reden uns immer ein irgendwas nicht zu können und wagen viele Dinge aus Angst nicht. Doch sind wir doch mal ehrlich, warum machen wir das? Wir beschränken uns dadurch nur selbst. Durch den Wunsch meiner Tochter die Autopoliermaschine in der Hand zu halten wurde mir wieder bewusst, wie sehr ich mich von meinen Ängsten steuern lasse oder irgendwelchen Vorurteilen recht gebe. Meine Klara wollte die Autopoliermaschine halten und ich habe ihr die Maschine halten lassen. Was ist denn schon dabei? Ich möchte schließlich nicht, dass Klara von Anfang an in Stereotypen denkt. Doch auch ihre beweglichen Fähigkeiten sind drastisch gestiegen auf die zwei Monate. Sie klettert überall hinauf. Sie liebt das Klettern. So klettert sie nun alleine in ihrem Hochstuhl und es ist nicht mehr nötig sie in den Stuhl zu heben. Das Programm in der Kinderkrippe ist ebenfalls sehr förderlich für ihre körperliche Ertüchtigung. So hat unsere Kinderkrippe einen eigenen Bewegungsraum. Dort powern sich die Kinder körperlich und geistig aus. Denn jede neue Bewegung fördert auch gleichzeitig die geistige Entwicklung. Ich bin froh, dass unsere Kinderkrippe immer wieder mal mit uns Gespräche über die Entwicklung von Klara führt. So wissen wir, wie wir sie noch besser fördern können. Die Entwicklungsschritte von Klara habe ich alle fotografiert. Leider können die ersten Wörter nicht auf Foto festgehalten werden. Und in solchen Momenten, in denen irgendetwas zum ersten Mal passiert und gemacht wird, habe ich meistens auch keine Kamera zur Hand. Leider. Die letzte Erkältung Anfang November hat Klara allerdings in ihrer Entwicklung etwas zurückgeworfen. So hat sie wieder angefangen ins Bett zu nässen und vermehrt in die Hose zu machen. Dies war während der Krankheit so eine Phase. Nun ist diese allerdings wieder vorbei und sie hat danach einen gravierenden Entwicklungsschub gemacht. Sie sagt nun Sätze wie „Mama alles gut“, wenn Mama heult oder traurig ist. Oder sie antwortet „Mama, du auch in meinem“, wenn meine Frau sagt: „Klara du bist in meinem Herzen.“ Wie fad unser Leben doch ohne unsere Klara war. Sie ist das Beste was uns passieren konnte. Wir lieben sie.

Meine Buchprojekte

Hallo liebe Leser, heute möchte ich einmal einen Beitrag meiner Arbeit widmen. Wie ihr wisst, mache ich eine Tätigkeit, die mir sehr viel Freude bereitet. Ich bin Lektor. Meine Aufgabe besteht darin, die Entwürfe der Autoren grammatikalisch zu überprüfen. Ebenfalls gebe ich den Autor Tipps, um die Lesbarkeit und Verständlichkeit des Textes zu verbessern. Darüber hinaus erteile ich dem Autor Anweisungen, wie er es besser und leichter schreibt und bis wann ich seine neuen Entwürfe sehen möchte. Im Grunde sind eigentlich alle Autoren froh um die Anregungen von mir. Bisher habe ich nur positives Feedback zu meiner Arbeit bekommen. Letzte Woche hatte ich allerdings mit einem 18-jährigen Autor zu tun. Er war der Meinung, dass er auf mein Feedback gerne verzichten kann. Dies hat mich schon sehr gekränkt. Denn ich habe seinen Entwurf über Stunden hinweg korrigiert und als ich ihm dann meine Meinung gesagt habe, hat er gemeint, ich sei pure Zeit- und Geldverschwendung. Er weigert sich nun auch meine gestellte Rechnung für meine Arbeitsleistung zu bezahlen. Auch wenn er mit meiner Arbeitsleistung nicht zufrieden ist, so ist er doch verpflichtet meine Leistung entsprechend zu würdigen. Denn am Ende zu sagen, was ich seiner Meinung nach falsch mache, ohne davor mir genau gesagt zu haben, was er von mir erwartet ist nicht fair. Und das ich mich von so einem jungen Kerl ärgern lasse, ist nicht richtig. Mich macht es wütend, wie herablassend dieser junge Mensch mit mir umgeht: ohne jeglichen Respekt für mich als Person und meiner Leistung. Und sind mir doch mal ehrlich, ich habe mehrere Jahre Erfahrung als Lektor. Wenn der Grünschnabel meint, er käme ohne meine Tipps aus, dann soll er es halt probieren. Der Buchmarkt ist ein hartes Pflaster. Seit weniger Bücher gelesen wird und jeder Mensch ein ebook veröffentlichen kann, gibt es weniger gute Bücher und es ist viel schwieriger geworden auf die Bestseller Liste zu kommen. Soll er es halt versuchen. Doch die meisten Verlage weigern sich ein Buch zu veröffentlichen, dass nicht mit einem Lektor gemeinsam erarbeitet wurde. Sie weigern sich deshalb, weil die Gefahr eines Flops ohne Lektor viel zu groß ist. Das ist auch der Grund, weshalb die Autoren eine bestimmte Anzahl an Bücher verpflichtend abnehmen müssen. Sollte diese Menge an Bücher nicht abverkauft werden, so sitzt am Ende der Autor auf seinen Büchern. Ein Lektor übernimmt auch die Aufgabe ein Buchcover zu entwickeln und ein Design festzulegen. Dies kann natürlich auch der Autor machen. Doch meist sind die Autoren, nach so viel Seiten Buch schreiben und korrigieren so erschöpft, dass die Nacharbeit der Lektor übernimmt. Das Wichtigste bei der Buchveröffentlichung ist die Vorarbeit, also sich eine Geschichte ausdenken, den Text niederschreiben und das Ende im Kopf zu haben. Ich helfe dem Autor seine Bücher zu veröffentlichen und vertrete die Interessen der Autoren und der Verlage. Ich sorge für ein ansprechendes Buch und die Termineinhaltung. Darüber hinaus helfe ich auch das Projekt „Buch“ zu einem Erfolg zu machen und die Abgabetermine einzuhalten. Dem Autor stehe ich mit Rat und Tat zur Seite. Meine bisher betreuten Bücher sind alle sehr erfolgreich gewesen. Wenn also der 18-Jährige Autor mein Wissen und Können nicht schätzt, dann soll er es gerne alleine versuchen. Ich werde mich nicht länger über ihn ärgern, weil es einfach nichts bringt. Das Leben ist zu kurz, um sich über andere Menschen oder ihr Verhalten zu ärgern. Stattdessen freue ich mich lieber jeden Tag über meine Kaffeemaschine mit Timer. Durch sie mache ich alle 90 Minuten eine kleine Pause – so wie es wissenschaftlich empfohlen ist. Denn nach 90 Minuten lässt die Hirnaktivität nach und eine Pause ist für das effektive Arbeiten sinnvoll. Für mich ist die Kaffeemaschine mit Timer eine gute Anschaffung gewesen. Meine Frau schätzt es auch in der Früh nicht mehr für den Kaffee früher aufstehen zu müssen. Denn die Maschine startet wie ein Wecker automatisch zur eingestellten Uhrzeit. Und was gibt es besseres als der Duft von Kaffee in der Früh?

Leben in Starnberg

Liebe Leser, heute ist ein schöner Tag. Es scheint die Sonne und ich sitze auf unserer Terrasse mit Blick auf den Starnberger See. Hier in Starnberg lässt es sich „aushalten“ wie es so schön heißt. Am besten ich erzähle euch einmal wie toll es sich hier bei uns in Starnberg leben lässt. Starnberg zählt zu einer der reichsten Gemeinden von Deutschland. Viele Prominente haben hier einen Wohnsitz. Das ist der Grund, weshalb es um den See sehr viele Villen gibt. Die Prominente haben meist sogar einen eigenen Seezugang und einen eigenen Bootsanlegesteg. Darüber hinaus gibt es einen Yachthafen. Da wir hier sehr viele reiche Leute haben, gibt es natürlich auch sehr viele Yachten und Segelbooten. Das Wetter ist heute sehr schön. Es ist sonnig und angenehm für einen Novembertag. Es weht auch ein angenehmer Wind. Dieser ist jedoch so stark, dass auf dem See Windsurfer ihrem Hobby nachgehen und auf dem Land die Kinder Drachen steigen lassen. Windsurfen wollte ich auch einmal können. Und jedes Jahr nehme ich mir vor, das zu lernen. Und jetzt ist schon wieder November und ich habe meinen Wunsch immer noch nicht in die Tat umgesetzt. Naja egal. Ich wollte euch ja etwas von meinem Leben hier in Starnberg erzählen. Meine Nachbarn sind der Wahnsinn. Sie sind beide Rentner und kochen einmal pro Woche für mich und meine Familie. Unsere Nachbarin bringt uns dann immer vier Schüsseln voll Essen: in einer Dose sind die Beilagen, in einer die Soße, in der nächsten Schüssel das Fleisch und in der letzten Schüssel ist meist Gemüse oder Salat. Ich schätze diesen Service sehr. Ihr Essen ist so lecker. Nicht das ich das Essen von meiner Frau nicht mögen würde. Ich liebe nur die Art wie meine Nachbarin kocht. Und meine Frau schätzt es sehr einen Tag nicht kochen zu müssen. Meine anderen Nachbarn helfen mir immer mit der Gartenarbeit und leihen mir alle möglichen Gartengeräte aus. Dadurch muss ich mir nicht alles selbst kaufen. Letzte Woche erst war ich bei meinem Nachbarn, um mir von ihm eine Winkelbohrmaschine auszuleihen. Denn ich wollte für meine Frau ein Regal aufhängen und dazu war eine verwinkelte Bohrung nötig. Hätte mein Nachbar nicht eine Winkelbohrmaschine gehabt, hätte ich mehr Löcher bohren müssen und diese umständlicher weise wieder verschrauben müssen. Dies hätte mir sehr viel mehr Zeit abverlangt. Ich bin daher sehr dankbar, um die tolle Nachbarschaft. Die Leute hier in Starnberg haben ihre Eigenheiten. Zum einen sind sie Bayern und sie pflegen und lieben ihre bayrischen Traditionen. Im Sommer lieben es die meisten Einwohner ihre Tracht zu tragen. Ich selbst bin im Umland von Starnberg groß geworden. Ich identifiziere mich mit den Leuten hier. Und ich verstehe ihren Stolz auf Bayern. Der Freistaat Bayern hat eine hervorragende Wirtschaft, eine gute Kaufkraft und fast Vollbeschäftigung. Die Wirtschaft hier ist eine der Stärksten in ganz Deutschland. Das liegt zum einen an der Nähe zum Münchner Flughafen, der Zuganbindung, der Grenze zu Österreich und der vielen reichen Einwohner. Vor allem die Industrie, der Dienstleistungssektor und der Tourismus boomt hier in Starnberg. Ich bin mega stolz und froh in einer solchen tollen Gegend leben zu dürfen und meine Tochter hier aufwachsen lassen zu können. Sie wird hier eine tolle Kindheit erleben.

Charaktereigenschaften

Liebe Blogleser, heute ist schon November. Es ist eine Zeit vergangen, seit meinem ersten Beitrag. In ein paar Tagen beginnt die Adventszeit und damit die Weihnachtszeit. Und diese Zeit ist für mich eine der schönsten und gleichzeitig schwierigsten Zeiten des Jahres. Ich empfinde die Zeit schön, weil die Lichter in der Dunkelheit und die Kerzen für mich Gemütlichkeit ausstrahlen. Ich fühle mich geborgen und sicher. Auch ist es für mich eine romantische Zeit und die Zeit für Nähe und Kuscheln. Meine Frau liebt Weihnachten und sie liebt die Adventsmärkte. Dieses Weihnachten ist unser drittes Jahr mit unserer Klara. Ich selbst verbinde allerdings mit Weihnachten auch negative Kindheitserinnerungen. Mir ist als Kind klar geworden, dass an Weihnachten oftmals Kritik und Streit unter den Teppich gekehrt und heile Welt gespielt wird. Meinen Eltern war diese Zeit sehr wichtig. Sie waren gläubig. In dieser Zeit sollte alles gut sein. Deswegen wurde ich so erzogen, dass wir keinen Streit in dieser Zeit haben dürfen. Wir alle taten alles des lieben Friedens willen. Oftmals ging das mir sehr gegen den Strich. Mein Bruder kam mit Dingen durch, nur weil ich mich in dieser Zeit nicht wehren sollte. Er nahm mir Spielsachen weg oder ärgerte mich und meine Mutter beschwichtigte dann immer. Ich wurde aufgefordert, nicht zu schreien. Ich hörte Sätze wie „In der Weihnachtszeit streitet man nicht“ und „In der Adventszeit sollte man zeigen, dass wir uns lieben“. Diese Einstellung finde ich falsch. Ich denke wir sollten uns das ganze Jahr über bemühen in Frieden miteinander zu leben und uns gegenseitig zu lieben . Und schauspielerisch so zu tun, als habe man sich lieb, habe ich damals als falsch empfunden und empfinde ich heute noch als falsch. Ich finde man sollte nicht lügen. Und wenn man etwas spielt, was nicht der Realität entspricht, ist es in meinen Augen nicht richtig. Ich finde, für ein friedvolles Zusammenleben ist Ehrlichkeit und Offenheit unabdingbar. Mittlerweile habe ich gelernt, dass es eine Charaktersache ist, wie viel der jeweilige Mensch als Ehrlichkeit empfindet. Manche Menschen sagen nur soviel, wie nötig ist und verschweigen den Rest. So sind Sie zwar ehrlich, doch auch nicht korrekt. Manche andere entscheiden bewusst, wie viel Ehrlichkeit der andere verträgt und bevormunden ihn so. Auch das empfinde ich als falsch. Jeder Mensch hat unterschiedliche Werte. Ich bin der Meinung, dass jeder seine Werte ausleben können sollte. Jeder hat eine andere Erwartung vom Leben und eine andere Lebenseinstellung. Diese entwickeln sich im Laufe des Lebens durch das Elternhaus und die gemachten Erfahrungen. Ich selbst bin ein ehrlicher Mensch, der die Natur liebt. Ich bin ein naturbelassener Mensch, der in der Natur seine Ruhe findet. Und hier in Starnberg ist die Natur besonders schön. Ich liebe das einfache Leben. Daher gehe ich sehr gerne mit Rucksack in der Natur spazieren. Ich brauche nur meine Familie. Das ist mein oberster Wert und meine Frau und meine Klara sind die wichtigsten Menschen in meinem Leben. Deswegen mache ich so viele Fotos wie möglich von meiner Familie. So möchte ich die tollen Momente festhalten. Einige dieser Fotos werde ich in zwei Wochen als Dia entwickeln lassen. Denn an Silvester machen meine Frau und ich immer einen Dia-Abend mit unserem Tageslichtprojektor. Diesen habe ich seit meinem Studium. Und mit dem haben wir schon sehr schöne und lustige Abende erlebt. Seit dem Zusammenkommen von mir und meiner Frau haben wir mindestens einen Abend pro Jahr diesen alten Tageslichtprojektor hervorgeholt und uns Bilder von früher angesehen. Ich bin zuversichtlich, dass sich Klara auch irgendwann darüber freuen wird. Ich freue mich schon auf Silvester und auf Weihnachten. Für mich ist Weihnachten eine Zeit der Familie und Besinnung und des Rückblicks. Das kommende Jahr wird spitze werden. Wir werden eine weitere große Reise unternehmen – vermutlich nach Norwegen, eine gemeinsame Radtour von 100 km und mit Klara einen Schwimmkurs besuchen.

Bayern und Weihnachten

Liebe Leser, es ist nun schon Dezember und das Ende des Jahres rückt näher. Viele Dinge möchte ich die letzten Wochen noch erledigen. Wahrscheinlich kennen einige von euch den Drang jetzt die letzten Wochen des Jahres noch alles unerledigte erledigen zu wollen. Auch ich bin so ein Typ. Dazu kommt, dass Vorbereitungen für Weihnachten zu treffen sind. Das Fest ist zu planen, das Festessen zu organisieren, Geschenke zu kaufen und das Haus zu schmücken. Dieses Jahr haben wir dann auch noch Kinderlieder und Weihnachtslieder gelernt, um diese mit unserer Tochter zu singen. Ich bin wirklich überrascht wie schnell sich Klara Dinge merken kann. Sie hat beispielsweise das Lied „Oh Tannenbaum“ gelernt und uns dann überall auf Tannenbäume hingewiesen. Es ist schon toll, ohne sie hätten wir viele der Bäume gar nicht gesehen in unserer Hektik und in unserem Alltag. Durch ihre Hinweise auf einen Tannenbaum wurde mir klar, wie unaufmerksam ich im Alltag doch bin. Für das neue Jahr nehme ich mir vor öfters bewusst im Moment zu sein und auch die Momente mit meiner Kamera festzuhalten. Dafür habe ich mir jetzt auch wieder ein neues Objektiv gekauft, um noch bessere Fotos machen zu können. Ich freue mich auf die letzten Wochen des Jahres. Denn das sind für mich immer intensive Tage mit meiner Familie. Für einige mag die Zeit mit der Familie anstrengend sein, oder das viele und ständige Essen belastend. Für mich ist es jedoch ein Gefühl des Miteinanders und der Gemeinschaft. Und mich freut es die leuchtenden Kinderaugen zu sehen, wenn sie Geschenke auspacken. Unsere Klara bekommt von uns ein Wörterbuch und Bauklötze. Meine Frau und ich wollen ihr bewusst nur ökologisches und nützliches Spielzeug geben. Wir halten es nicht für gut, sie mit Spielsachen vollzuhäufen. Uns ist es wichtiger, dass sie lernt, dass wenige zu schätzen und zu achten. So spielt sie auch wirklich mit dem Spielzeug und es wird benutzt. Ja Weihnachten ist in wenigen Tagen. Mit dem Adventskalender zählt Klara schon die Tage bis das Christkind kommt. Und sie freut sich ihren Onkel Michael wieder zu sehen. Er wohnt weiter weg und kommt nur an diesen Festtagen zu uns und seiner Familie. Er lebt in London. Das ist in England und arbeitet dort bei einer größeren Firma. Er sagt, die Engländer sind freundlich und höflich und er mag die Gastfreundlichkeit der Engländer. Nur das Essen dort schmeckt ihm nicht sonderlich. Und sind wir mal ehrlich, das Essen der Engländer ist mit der tollen bayrischen Küche nicht im Geringsten vergleichbar. Das ist auch der Grund, warum meine Mutter schon seit Tagen kocht und Essen einfriert. Denn meine Mutter gibt Michael nach den Festtagen zahlreiche Schüsseln gefüllt mit bayrischen eingefrorenem Essen mit, damit er in der Ferne ein Stück Heimat hat. Michaels Lieblingsessen ist Schweinebraten mit Knödel. Auch ich mag das sehr gerne. Daher freut es mich, dass meine liebe Frau auch bayrisch kochen kann. Ich finde es gut, wenn man seiner Heimat und seiner Kultur treu bleibt. Daher fördere ich auch den Dialekt und die bayrische Sprache. Unserer Klara sage ich bewusst Wörter auf Hochdeutsch und auf bayrisch. So lernt sie beide Sprachen.

Reise nach Spanien

Liebe Blogleser, heute möchte ich euch von unserer Reise nach Spanien erzählen. Wer von euch war schon einmal in Spanien? Wer von euch, war mit Kindern in Spanien? Im Mai waren wir zum ersten Mal mit unserer 29 Monate alten Klara in Spanien, in Palma de Mallorca. Unsere Reise war eigentlich als Strand- und Badeurlaub in einem Clubhotel mit Anreise per Flugzeug und Charterbus geplant. Aber dann haben uns Nachbarn von ihrem wunderbaren Campingurlaub in Katalonien erzählt, weshalb wir uns dazu entschlossen haben, uns einen Campingbus zu mieten und damit Mallorca zu erkunden. Meine Frau war zunächst skeptisch wegen der langen Anfahrtszeit zur und mit der Fähre sowie bezüglich des Komforts und der Sicherheit mit dem Camper. Bisher hatten wir immer nur in Hotels übernachtet. Aber wir wollten einmal etwas Neues ausprobieren und so ließ sich meine Frau auf das Abenteuer ein. Der Campingbus war schnell gemietet. Er kostete uns 1200 Euro für zwei Wochen. Am Vortag der Abfahrt haben wir den Bus beladen mit ausreichend Wasser,  Nahrungsmitteln und unserem Gepäck.  Um die lange Anfahrt für Klara erträglicher zu gestalten und um Staus zu umgehen, beschlossen wir uns, über Nacht loszufahren. Die Fahrt dauerte sehr lange. Deswegen legten wir immer wieder Pausen ein, damit sich alle die Füße vertreten und sich bewegen konnten. Die Fahrt mit der Fähre war für Klara etwas ganz Besonderes. Sie hatte ganz große Augen und sich alles genau angesehen. Durch ihr Verhalten wurde mir wieder bewusst wie wunderbar und aufregend doch die Welt ist. Unser erster Campingplatz war ein Bauernhof. Der Bauer empfing uns mit großer Gastfreundschaft. Zum Abendessen gab es Tapas und hausgemachtes Brot zusammen mit der Familie des Gastgebers. Die Spanier lieben Kinder. Klara wurde von allen sehr gut behandelt und durfte unbekümmert auf dem Gelände und im Haus herumlaufen. Uns gefiel es, wie sehr die Kinder sie gleich in Empfang nahmen und ihr die Tiere zeigten. Besonders schön war, dass der Bauer gerade Kälber und Kücken hatte. Klara hatte Freude daran, die Tiere zu beobachten. Ein sehr interessanter Campingplatz befindet sich im Norden der Insel. Dort kann man auf einem Hochplateau in der Nähe eines Restaurants campen. Die Fahrt in die Berge gestaltet sich allerdings etwas schwierig, wenn das Fahrzeug nicht über Allrad verfügt. Die „Straßen“, welche oft eher Steinpfaden gleichen, sind gerade einmal so breit, dass nur ein Fahrzeug darauf fahren kann, sie werden aber von beiden Richtungen herkommend befahren. Nur in den Kurven bietet sich genug Platz, um ein von oben kommendes Fahrzeug vorbeizulassen. Das war oft sehr abenteuerlich. Aber die Spanier waren immer sehr geduldig und freundlich. Einmal sind wir beim Ausweichen zu sehr in den Graben gefahren, sodass wir alleine nicht mehr herausfahren konnten. Ein netter Spanier zog uns dann mit seinem Pickup Kran auf seinem roten und nagelneuen Pickup heraus. Er freute sich uns helfen zu können und erzählte, dass wir der erste Einsatz von seinen Pickup Kran erleben durften. Wie nett doch die Spanier sind. Erstaunlich. Gegessen haben wir meist im Camper, auf den Campingplätzen oder unterwegs in Restaurants. Klara bekam auch ihre gewohnten Zwischenmahlzeiten. Da meine Frau und ich sehr gerne wandern gehen, haben wir oft Campingplätze ausgewählt, die in der Nähe von Wanderrouten lagen. Manche Campingplätze waren sehr einfach eingerichtet, aber es gab auch so manche Überraschung, wo sogar ein Pool, Kinderbetreuung und sportliche Aktivitäten geboten waren. Das Campen in der freien Natur ist auf Mallorca nicht erlaubt. Wenn man sich gerne in der Nähe vom Meer aufhält und lieber für sich bleibt, bietet sich die Ostküste als Lagerplatz an. Dort gibt es viele ruhige, kleine Dörfer, die direkt am Meer liegen. In der Gegend um Palma de Mallorca findet man eher kommerzielle Reiseziele und Campingplätze. In dem Urlaub machte ich natürlich auch zahlreiche Fotos. Meine Leidenschaft zur Fotografie konnte ich in diesem wunderschönen Urlaubsort hervorragend ausleben. Viele unserer Freunde, Bekannten und Familie hatten zunächst Bedenken wegen der starken Sonneneinstrahlung. Tatsächlich aber ist die Sonne im Mai noch nicht so stark wie in den Monaten Juni bis August. Dennoch sollte man auf jeden Fall auf einen ausreichenden Lichtschutzfaktor achten, wenn man im Mai nach Mallorca fährt. Für Klara hatten wir eine Sonnencreme mit Lichtschutzfaktor 30 eingepackt und setzten sie nicht der Mittagshitze aus. Klara hatte keinen Sonnenbrand bekommen. Dafür aber hatte ich einen sehr schmerzhaften. Die Wassertemperatur ist im Mai noch nicht so hoch wie im Hochsommer, aber dennoch schon angenehm. Allerdings sollte man an ausreichend trockene Handtücher denken, da im Mai der Wind noch etwas frischer ist als im Hochsommer. Klara liebte das Meer. Immer wenn eine Welle kam und sie mitgerissen wurde, lachte sie aus vollem Herzen heraus. Für sie war das Wellen hüpfen ein tolles Spiel. Auch spielte sie sehr gerne mit ihren Eimer im Wasser und mit dem Sand. Sie füllte Sand oder Wasser ein und kippte es wieder aus. Wir konnten ihr stundenlang dabei zusehen, wie sie in ihrem Spiel aufging. Das Wichtigste Utensil, welches man beim Campen dabeihaben sollte, ist ausreichend Wasser. Auf Mallorca gibt es keine Süßwasserflüsse, aus denen Trinkwasser für die Bevölkerung gewonnen werden könnte. Daher wird Wasser immer vom Festland angeliefert. Dies ist ein Punkt, der etwas negativ auf unsere Bilanz fällt, da wir Plastikmüll gerne weitestgehend vermeiden wollten. Und mittags: Siesta halten! Viele Läden haben dann geschlossen.

Freizeit mit Kindern

Hallo zusammen, in den letzten Beiträgen habe ich bereits über meine Familie und meine Hobbys geschrieben. Heute möchte ich euch über die Freizeit mit Kindern erzählen. Unsere kleine Tochter ist 29 Monate alt. Die ersten Fotos von ihr als Baby mit nur einem Tag, habe ich gemacht. Die Fotos sind wirklich professionell gewesen und nicht einfach mit der Handykamera geschossen. Ich habe mehrere Ideen für Babyfotos gefunden. Wir haben unsere Klara etwas Schönes angezogen und sie in einen kleinen Korb gelegt. Wir haben sie mit unseren beiden Händen festgehalten. Ich habe auch ein Foto gemacht, auf dem meine Frau sie auf die Stirn küsst. Insgesamt habe ich 10 tolle Fotos gemacht. Diese musste ich zu Hause kaum nachbereiten. Sie waren von Anfang an perfekt. Unsere Klara war ein tolles Fotomodell. Sie bewegte sich langsam und ruhte in sich. Sie schaute aufgeweckt oder hatte die Augen geschlossen. Die Fotos, wenn ich mir heute ansehe, dann strahlen sie Ruhe aus. Es gibt extra Fotografen, die sich auf Kinderfotografie spezialisiert haben. Denn Kinder zu fotografieren ist nicht leicht und erfordert viel Geduld. Denn Kinder bewegen sich. Sie sind ständig in Bewegung. Hier gilt es die Bewegung einzufangen und das Leuchten der Augen in dem Foto festzuhalten. Ich bin darin kein Profi, möchte jedoch Klara tolle Erinnerungen für später geben. Ich habe mir vorgenommen, jeden Monat mindestens ein tolles Foto von ihr zu entwickeln. Sie ist unser Schatz. Jetzt bin ich jedoch ganz vom Thema abgekommen. Es geht ja um die Freizeit mit Kindern. Also meine Frau geht nun viel mit Klara spazieren. Meistens geht sie zum Spielplatz um die Ecke. Wenn ich mit Klara spazieren gehe, gehe ich meist zu einer Baustelle oder in den Wald. Letzte Woche bin ich zum Wald mit ihr gegangen beziehungsweise habe sie in dem Kinderwagen bis dorthin geschoben. Dort haben wir dann die Waldarbeiter zugesehen, wie sie einen Baum fällen. Dabei kam eine Axt und ein Fällheber zum Einsatz. Ich hatte ein solches Gerät vorher noch nie gesehen. Und wenn ich ehrlich bin, habe ich auch noch nie wirklich gesehen, wie ein Baum gefällt wird. Es ist wirklich sehr anspruchsvolle körperliche Arbeit. Und es erfordert eine exakte und präzise Berechnung des Falls von dem Baum, damit nichts passiert. Denn beim Baum fällen, geht die Sicherheit vor. Durch meine kleine Tochter habe ich wieder etwas dazu gelernt. Ist schon interessant, wie sehr mir durch sie bewusst wird, wie ich die kleinen alltäglichen Dinge als normal ansehe und nicht mehr zu schätzen weiß. Ich habe auch angefangen Spaziergänge zu lieben. Ansonsten sieht die Freizeit mit meiner Kleinen sehr eintönig aus: ins Schwimmbad gehen, auf den Spielplatz gehen, spazieren gehen. Dazwischen gibt es immer mal wieder Nächte, in denen unsere Kleine uns beide wachhält. Sie hat es manchmal, dass sie alle zwei Stunden aufwacht. Wir wechseln uns dann mit dem Aufstehen auf. Das erleichtert vieles. Denn so können wir uns gegenseitig Kraft geben für den morgigen Tag und sind mehr oder weniger erholt, um wieder unserer Klara einen schönen interessanten und lehrreichen Tag voller toller Dinge zu schenken.

Mein Familienleben

Hallo liebe Blogleser, ich freue mich, dass ihr meinen Blog lest und euch dafür interessiert, was ich zu schreiben habe. Ich schreibe hier meine Gedanken und Erlebnisse nieder. Den heutigen Eintrag meines Blogs möchte ich meinem Familienleben widmen. Seit der Geburt unserer Tochter vor 29 Monaten hat sich einiges für mich und meine Frau geändert. Unser Kind steht für uns beide an erster Stelle. Alles dreht sich um unseren kleinen Schatz. Sie ist unser ganzer Stolz und wir sind froh, dass sie unser Familienleben so sehr bereichert. Sie bringt uns jeden Tag zum Lachen. Und ich liebe die Zeit, mit der ich abends mit ihr Scherze und sie kitzle. Sie lacht vom Herzen und das steckt wirklich an. Wir kullern dann beide am Boden und lachen. Meine Frau hört das in der Küche, während sie das Abendessen zubereitet und lächelt vor sich hin. Oftmals betätigt sie unsere neue Pastamaschine. Diese haben wir uns vor 6 Monaten zugelegt, weil wir nun anfangen möchten mehr Dinge selbst zuzubereiten. Die Kleine liebt Nudeln und wir auch. Deswegen machen wir nun die Nudeln für die Nudelsuppe, die Lasagne und die Nudeln mit Soße selbst. Und unseren Nachbarn geben wir auch welche davon ab. Zurück zu meiner Frau: Sie hat mir gesagt, dass sie so glücklich ist, dass ich als Vater mit meiner Tochter intensiv Zeit verbringe. Anscheinend verbringen viele Väter keine Zeit mit ihren Töchtern. Für mich wäre das undenkbar. Sie ist doch ein Teil von mir und mein Fleisch und Blut. Ich kann aber natürlich Väter verstehen, die erschöpft von ihrem 10 Stunden Job nach Hause kommen und dann eine fordernde Tochter vor sich sehen, die die ganze Aufmerksamkeit des Vaters fordert. Und die Väter wollen meist einfach nur ihre Ruhe und sind erschöpft. Die Mütter sind froh, dass endlich die Ablöse nach Hause kommt. Und wenn dann, der Mann nicht mit dem Kind Zeit verbringen möchte, kann ich die Frustration bei Mutter und Kind spüren und verstehen. Ein Kind kann die alten Gewohnheiten über Bord werfen. Wenn es früher vielleicht in Ordnung wahr, dass der Mann nach der Arbeit erst eine Stunde für sich hatte, so kann er dies nach der Geburt höchstwahrscheinlich nicht mehr haben. Denn ein Kind möchte Liebe und Aufmerksamkeit. Und ein Kind ist das Beste was uns in unserem Leben passieren kann. Es verdient unsere totale Liebe und Aufmerksamkeit. Und da Kinder sehr anstrengend und fordernd sein können, sollten wir Männer auch Verständnis haben, dass die Mütter eine kleine Auszeit von ihrem Kind brauchen und ihnen die Kinder abnehmen. Wir sollten die Verantwortung als Mann und Vater wahrnehmen und übernehmen. Wir sind es unseren Kindern und unseren Frauen schuldig. Kinder brauchen viel Zeit. Wir haben kaum mehr Zeit alleine als Paar. Ich gebe zu das, dass für mich eine sehr gravierende Veränderung war. Und am Anfang war ich wirklich leicht beleidigt, dass dieses Würmchen für meine Frau an Stelle eins stand. Nach und nach habe ich verstanden, warum. Sie war die wichtigste Bezugsperson für meine Kleine. Sie stillte sie und die Kleine brauchte sie. Meine Frau war Tag und Nacht für unsere Clara da und ihr Ansprechpartner. Ein wir als Paar gab es in der Anfangszeit überhaupt nicht. Sogar das Bett wurde mit unserer Tochter geteilt. Mittlerweile hat sie ein eigenes Bett und sie ist selbstständiger. So kann ich wieder Händchenhaltend durch die Gegend spazieren, sie innig umarmen und mit ihr alleine in unserem Bett schlafen. Ja unsere Klara, hat unsere Aktivitäten schon sehr eingeschränkt beziehungsweise bestimmt diese. Nicht mehr alle Sachen konnten wir machen. Wir haben halt dann mehr Spaziergänge und Radtouren gemacht. Mittlerweile liebe ich die Radtouren um den Starnberger See mit meiner Familie. Manchmal fahren sogar unsere Großeltern mit uns mit. Sie sind beide 60 Jahre alt und wohnen auf der anderen Seeseite. Wir fahren also die Hälfte zu ihnen und besuchen sie. Die Großeltern mütterlicherseits sind noch sehr fit und sportlich. Und können auch mit dem Rad mit unserer Geschwindigkeit mithalten. Meine Eltern sind leider zwei Wochen nach der Geburt von Klara bei einem Autounfall verstorben. Dies hat meine Frau sehr getroffen. So sehr, dass gleich einen Tag nach dieser Nachricht plötzlich eine Brustentzündung sie hatte und das Stillen zum Problem wurde. Wir hatten Angst, dass Klara uns verdurstet und sind deswegen wieder ins Krankenhaus gefahren. Meine Frau blieb dann mit Klara noch einmal zwei Tage dort, bis sich die Entzündung verbesserte. Ich organisierte in der Zwischenzeit mit meinem Bruder organisierte ich die Beerdigung. Meine Frau hat der unerwartete Tod ihrer Schwiegereltern sehr mitgenommen. Klara hat diesen Verlust intensiv gespürt und wollte wochenlang nicht mehr von meiner Frau weg und nur noch sie durfte sie tragen. Meine Frau konnte Klara nicht mehr auf den Boden oder in die Wippe legen und trug sie ständig auf dem Arm mit sich herum. Selbst beim Schlafen wollte Klara bei ihr auf dem Bauch schlafen. Sie brauchte es damals den Herzschlag meiner Frau zu hören. Das war eine sehr schwere und belastende Zeit. Sie hat uns als Familie jedoch zusammen geschweißt. Manchmal braucht es solche schlimmen Zeiten, um gestärkt daraus hervor zu gehen. Ich bin froh, dass ich tolle Fotos meiner Kleinen gemacht habe. Diese Babyfotos der ersten Lebenstage von Klara geben mir Kraft weiter zu machen und bestärken mich in meinem Tun. Sie geben mir das Gefühl einer tollen Familie. Ich erinnere mich gerne an die ersten Momente mit meiner Tochter Klara. Meine Frau und ich waren so überglücklich und wir waren so im Moment, dass wir um uns herum nichts mehr wahrnahmen. Wir sahen nur unser kleinen Schatz vor uns und strahlten voller Glück. Diese Momente sind es, die das Leben so lebenswert machen.  

Mein Leben

Guten Tag zusammen, kennt ihr die Tage, an denen einiges schief läuft? Bestimmt, wer kennt diese Tage nicht. Heute war bei mir so ein Tag. Schon in der Früh ist mir ein Glas auf den Boden gefallen und zerbrochen. Mittag habe ich mir die Zunge am Essen verbrannt und beim Abendessen hat unsere kleine Clara den Spinat an die weiße Wand geschleudert. Das war heute so ein Tag, an dem ich froh bin ein Hobby zu haben. Das hilft mir den Ausgleich zu finden. Ich liebe meine Hobbys. Sie helfen mir kurzweilig von meinem Alltag zu entfliehen und meine Aufmerksamkeit auf andere Dinge zu lenken. Wie ich beim ersten Beitrag geschrieben habe, lese ich gerne Bücher. Bücher sind die Bildung unseres Geistes und sehr wichtig für unsere mentalen Fähigkeiten. Durch Bücher bleibt man fit im Kopf. Man stellt sich Situationen vor. Man sieht vor dem geistigen Auge die Landschaft und die Umgebung genau so, wie sie in einem Buch erzählt wird. Darüber hinaus merkte ich mir Dinge und Situationen, die der Protagonist erlebt hat über mehrere Seiten des Buches hinweg. Denn in einem Buch baut das Geschehen aufeinander auf und am Ende wird das Ganze gelöst. Bei der Fotografie gefällt mir die Aufmerksamkeit auf den Moment und die Augenblicke. Ein Foto ist immer eine Momentaufnahme und hängt sehr eng mit meiner aktuellen Stimmung zusammen. Wenn ich sehr traurig bin, fokussiere ich mich auf Einzelheiten und Details der Natur. Dann fallen mir Regentropfen auf Blumen und Blätter auf. Wenn ich gut gelaunt bin, nehme ich eher die gesamte Natur wahr wie tolle Sonnenuntergänge oder atemberaubende Natur. Viel zu oft nehmen wir die alltäglichen Dinge nicht mehr wahr. Jeden Tag geht die Sonne unter und doch können wir die aktiv erlebten Sonnenuntergänge an einer Hand abzählen. Wie oft sind wir von unserem Alltag so vereinnahmt und beansprucht, dass wir die Blume am Wegrand nicht mehr wahr nehmen? Unsere Kinder zeigen uns den Moment und leben nur im Moment. Wenn sie etwas wollen, setzen sie sich bedingungslos für ihren Wunsch ein. Sie wollen am liebsten keine Kompromisse. Sie folgen ihren Herzenswünschen. Wie oft folgen wir noch unseren Herzenswünschen? Ich versuche mit der Fotografie wieder darauf aufmerksam zu machen, wie schön doch das Leben und die Welt ist. Am meisten bewusst wird mir das bei meinen Reisen. Ich liebe es die Welt zu entdecken und Neues zu sehen. Für kommendes Jahr nehme ich mir vor, nicht nur zweimal im Jahr zu reisen durch unseren Jahresurlaub. Ich möchte das kommende Jahr viel mehr Wochenendausflüge machen und die Umgebung von unserem Wohnort und den Freistaat Bayern intensiver erleben und bereisen. Mit unserer Kleinen sind auch wochenlange aktive Reisen nicht mehr ganz so möglich. Deswegen freue ich mich, dass meine Frau den von mir geplanten Kurztrips zustimmt. Sie lässt mir freie Hand, wohin wir reisen. Ich liebe es eine Reise zu planen und zu organisieren. Für dieses Jahr möchte ich noch zwei Kurztrips mit meiner Familie machen. Einmal zur Therme Erding und einmal zu dem Weihnachtsmarkt zu Schloss Guteneck bei Naabburg. Dort gibt es Kamelreiten, eine Falkenflugshow und Frettiche zum Ansehen. Darüber hinaus ist der Weihnachtsmarkt mit den verschiedenen Hallen, in denen eine Blaskapelle oder Künstler oder Handwerker oder Tiere zu finden sind, wirklich gut angelegt und gestaltet. Wir werden auf den Weihnachtsmarkt mit noch einer anderen Familie fahren. Das ist nun alles schon von mir geplant und organisiert. Darüber hinaus liebe ich es Musik zu hören. Musik entspannt mich. Wenn ich arbeite, dann höre ich immer Entspannungsmusik. Das überträgt sich auf meine Arbeitsleistung. Ich ruhe dann in mir, auch wenn ich vielleicht einen Termindruck habe, bis wann ich das Buch fertig gelesen haben muss. Ich schaffe es immer rechtzeitig, die Bücher entsprechend gelesen zu haben und mit der Korrektur fertig zu sein – meist sogar Tage vor dem eigentlichen Termin. Und das, obwohl die Terminvorgaben immer relativ knapp bemessen sind. Die Auswirkung der Musik ist der Grund, warum mir eine gute Stereoanlage wichtig ist. Denn es kommt auf die richtige Musik an, um die Stimmung aufzubessern. Wenn ich erst noch das passende Lied suchen muss, dann ist es eher stressig und nicht entspannend.