Liebe Leser,

es ist nun schon Dezember und das Ende des Jahres rückt näher. Viele Dinge möchte ich die letzten Wochen noch erledigen. Wahrscheinlich kennen einige von euch den Drang jetzt die letzten Wochen des Jahres noch alles unerledigte erledigen zu wollen. Auch ich bin so ein Typ. Dazu kommt, dass Vorbereitungen für Weihnachten zu treffen sind. Das Fest ist zu planen, das Festessen zu organisieren, Geschenke zu kaufen und das Haus zu schmücken. Dieses Jahr haben wir dann auch noch Kinderlieder und Weihnachtslieder gelernt, um diese mit unserer Tochter zu singen. Ich bin wirklich überrascht wie schnell sich Klara Dinge merken kann. Sie hat beispielsweise das Lied „Oh Tannenbaum“ gelernt und uns dann überall auf Tannenbäume hingewiesen. Es ist schon toll, ohne sie hätten wir viele der Bäume gar nicht gesehen in unserer Hektik und in unserem Alltag. Durch ihre Hinweise auf einen Tannenbaum wurde mir klar, wie unaufmerksam ich im Alltag doch bin.

Für das neue Jahr nehme ich mir vor öfters bewusst im Moment zu sein und auch die Momente mit meiner Kamera festzuhalten. Dafür habe ich mir jetzt auch wieder ein neues Objektiv gekauft, um noch bessere Fotos machen zu können.

Ich freue mich auf die letzten Wochen des Jahres. Denn das sind für mich immer intensive Tage mit meiner Familie. Für einige mag die Zeit mit der Familie anstrengend sein, oder das viele und ständige Essen belastend. Für mich ist es jedoch ein Gefühl des Miteinanders und der Gemeinschaft. Und mich freut es die leuchtenden Kinderaugen zu sehen, wenn sie Geschenke auspacken. Unsere Klara bekommt von uns ein Wörterbuch und Bauklötze. Meine Frau und ich wollen ihr bewusst nur ökologisches und nützliches Spielzeug geben. Wir halten es nicht für gut, sie mit Spielsachen vollzuhäufen. Uns ist es wichtiger, dass sie lernt, dass wenige zu schätzen und zu achten. So spielt sie auch wirklich mit dem Spielzeug und es wird benutzt.

Ja Weihnachten ist in wenigen Tagen. Mit dem Adventskalender zählt Klara schon die Tage bis das Christkind kommt. Und sie freut sich ihren Onkel Michael wieder zu sehen. Er wohnt weiter weg und kommt nur an diesen Festtagen zu uns und seiner Familie. Er lebt in London. Das ist in England und arbeitet dort bei einer größeren Firma. Er sagt, die Engländer sind freundlich und höflich und er mag die Gastfreundlichkeit der Engländer.

Schweinebraten

Nur das Essen dort schmeckt ihm nicht sonderlich. Und sind wir mal ehrlich, das Essen der Engländer ist mit der tollen bayrischen Küche nicht im Geringsten vergleichbar. Das ist auch der Grund, warum meine Mutter schon seit Tagen kocht und Essen einfriert. Denn meine Mutter gibt Michael nach den Festtagen zahlreiche Schüsseln gefüllt mit bayrischen eingefrorenem Essen mit, damit er in der Ferne ein Stück Heimat hat. Michaels Lieblingsessen ist Schweinebraten mit Knödel. Auch ich mag das sehr gerne. Daher freut es mich, dass meine liebe Frau auch bayrisch kochen kann. Ich finde es gut, wenn man seiner Heimat und seiner Kultur treu bleibt. Daher fördere ich auch den Dialekt und die bayrische Sprache. Unserer Klara sage ich bewusst Wörter auf Hochdeutsch und auf bayrisch. So lernt sie beide Sprachen.

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