Reisen ist mit Sicherheit das teuerste aber auch ebenso schönste Hobby, das ich habe. Ich liebe es fremde Kulturen kennen zu lernen und neue Inspirationen zu bekommen. Wir leben in einer Welt voller Stress, Hass und anderen Einflüssen. Wir besinnen uns quasi nie auf das Wichtigste. Auf uns selbst. Beim Reisen zählt es, einfach mal den Kopf frei zu bekommen und durchzuatmen. Die Flucht aus dem Alltag, den Problem und den Verpflichtungen tut jedem gut.

Natürlich sind viele Probleme dadurch nicht gelöst, aber 1000 Kilometer von Zuhause entfernt fühlt man sich doch irgendwie anders. Das ist das Gefühl, welches ich so sehr liebe.

Auf dem Blog Travel Moments, beschreibt Steffi ihre Art und Weise, wie sie ihren Interessen auf Reisen nach geht sehr ausdrucksvoll. Jeder Mensch ist individuell und lernt sich auf Reisen selbst neu kennen. Lest selbst.

„Als ich vor einigen Jahren eine Freundin im südenglischen Alton besuchte, habe ich sie direkt zu einer Wanderung in den Nachbarort Chawton überredet. Unser Ziel war ein historisches Cottage mit einem herrlichen angrenzenden Garten. Für meine Freundin war es womöglich nicht mehr als das, für mich hatte es eine besondere Bedeutung. An diesem Ort verbrachte die englische Schriftstellerin Jane Austen die letzten acht Jahre ihres Lebens. In dieser Umgebung konnte ich mich wie in einem ihrer Romane fühlen und stellte mir vor, wie sie die Nachmittagssonne im Garten genoss, an einem neuen Manuskript arbeitete oder einen der berühmten Briefe an ihre Schwester schrieb. Es war sicher nicht mein letzter Ausflug, der literarisch inspiriert war. Ganz oben auf meiner Leseliste steht zum Beispiel auch Goethes Italienische Reise.

Auch Filme können uns dazu motivieren, zu reisen. Eines meiner größten Vorhaben für die nahe Zukunft ist es, endlich nach Neuseeland zu reisen. Ihr ahnt schon, welcher Film mich vor 15 Jahren auf diese Idee gebracht hat: Der Herr der Ringe. Natürlich ist das Land auch ohne die Filmschauplätze eine Traumdestination, inzwischen war auch schon fast jeder dort, um das zu bezeugen. Doch ohne den Film würde ich nicht diese Sehnsucht spüren und hätte mich nicht im Vorfeld schon so intensiv mit Neuseeland beschäftigt. Ein Besuch im Auenland ist dann natürlich Pflicht!

Ein anderer Aspekt meiner Reiseplanung ist die Kunst. Da ich den Gedanken “Hätte ich doch Kunstgeschichte studiert“ nie ganz verdrängen konnte, versuche ich mir das Wissen darüber nun selbst anzueignen. So aufregend und einzigartig Berlin auch ist, es ist nicht gerade als Hochburg klassischer Kunst bekannt, also muss ich reisen. Welche Kunstwerke gibt es in einer Stadt zu sehen und welche Museen sind interessant? Es macht mir Spaß Orte hinsichtlich ihrer Kunst, Architektur und Geschichte zu betrachten. Es sind nicht immer die entscheidenden, aber durchaus bedeutenden Faktoren bei meiner Planung einer Städtereise. Das erklärt, warum ich schon zweimal in Florenz und dreimal in Rom war. Michelangelos Pietá habe ich demnach auch schon dreimal gesehen. Es würde sich aber auch falsch anfühlen, in der Stadt zu sein und dieses Meisterwerk Michelangelos nicht zu besuchen. Wenn ich doch eh schon da bin…“

Neues entdecken ist natürlich auch ein sehr wichtiger Punkt beim Reisen. Daher ein paar Eindrücke meiner Fotos, die ich auf Reisen geschossen habe.